Geländetauglichkeit Overland 2.2 Diesel

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    • Geländetauglichkeit Overland 2.2 Diesel

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      Heute (So,26.02.2017) war mein erster Tag in Langenaltheim mit meinem Cherokee Overland 2.2 Diesel, ActiveDrive 2 und Berabfahrhilfe

      Ich kannte mich dort nicht aus und als bei er ersten Steigung nur noch Motorhaube und Himmel zusehen waren, bekam ich doch erheblich Respekt (kommt nun ein 100m Abgrund?) und fuhr zum Fahrerlager bei der Wippe zurück.

      Hier sprach ich 2 "alte Hasen" (naja, locker 20 Jahre jünger als ich) an. Mich interessierte eigentlich nur, ob es hier eine gefahrenlose Strecke für Newbies gibt.
      Wir kamen ins Gespräch und es fiel sinngemäß der Satz "mit deinem SUV" kannst Du hier nicht überall fahren. Aber es gibt schon ein paar wenige Strecken.
      Ich erwähnte dann das AD2 und da kam wohl auch dann Interesse raus, was denn so ein "SUV" alles kann.

      Zu dritt sind wir dann los.
      Erst mal ein Check des vorderen Böschungswinkel am Hang gegenüber. Sah schlecht aus, aber gleich nebenan funktionierte es und mit der Einweisung von Sebastian stand ich Minuten später unter der Auffahrt zum Steilhang.
      Diese Auffahrt noch ganz ohne AD2 (zugegeben.... zu dem Zeitpunkt wusste ich auch noch nicht wie ich es einschalte - vor Wochen einmal probiert und wieder vergessen)

      Danach ging es links vor dem Steilhang wieder runter (ab hier dann den Rest des Tages mit Untersetzung) und etwas weiter hinten auf eine Strecke mit Verschränkung.
      Den Beiden war richtig anzumerken, dass der "SUV" immer interessanter wurde. Bei mir war das Grinsen eh schon ins Gesicht gemeißelt (ungefähr so--> :D ). Ich war im siebten Himmel. Alle meine Erwartungen waren um ein Vielfaches übertroffen.
      Nach der Verschränkungsfahrt, die ich ja nur von innen mitbekommen hatte, aber von außen das Feedback bekam, dass das Hinterrad schon mal ca. 1,5 m vom Boden weg stand oder mal nur die diagonalen Räder noch Bodenkontakt hatten, ging es dann bergab noch tiefer runter und ich sah, dass auch schon einige beim Fahrerlager runterschauten, was denn der "SUV" da so treibt.
      Ab hier ging es noch einige Male hier und dort hoch und runter - jedesmal Passagen, bei denen ich gesagt hätte, das geht nicht und es ging doch. Und dann noch über die Baumstammbrücke.
      Nach der Brücke ging es dann auf normalem Weg nach ganz oben. Hier traute ich mich dann doch nicht den Steilhang runter zu fahren und überließ Sebastian das Lenkrad. Ich saß auf dem Beifahrersitz. Und mit der Bergabfahrhilfe lief der Cherokee ganz gemächlich runter. Unten angelangt fragte mich Sebastian "auch rauf?" - klar. Also ging es den den Steilhang auch rauf. Ohne Anlauf, Ganz langsam. Ohne Probleme. Als Beifahrer hätte ich mir jedoch einen Griff beim Handschuhfach wie im Wrangler gewünscht. Naja, ist halt nicht.

      Ich hab heute ziemlich oft gehört:
      "Hätt ich nicht gedacht, dass der das schafft"
      "Gut gelöst." (z.B. freies Rad wird per Bremse gesperrt, damit das andere Rad antreibt)
      "Der macht das gut"
      "Genial" / "Nicht schlecht" etc.

      Keine Frage - ohne die beiden wäre ich heute so gut wie Nichts gefahren. Aber nach der ersten Abfahrt wusste ich, dass ich 2 perfekte Einweiser hatte, die Ahnung haben und auf die ich mich verlassen kann. Der Kunststoff vom Schweller hat auch nur 2-3 mal leicht über den Boden geschrammt, aber da war die Situation dann eh schon immer so, dass ich wusste, dass es egal ist ob ich nun weiter vor oder zurück fahre. Und .... das gehört halt dazu. Wo gehobelt wird fallen Späne.
      Am späten Nachmittag waren auf alle Fälle 3 Leute vom JC überzeugt.

      Erkenntnisse:
      - Off-Road macht Spaß ohne Ende.
      - Mit dem Cherokee lassen sich bestimmt >90% fahren, was andere mit Wrangler auch fahren. Manko ist die Bodenfreiheit - da muss man beim Cherokee mehr an die korrekte Route (Umfahrung Löcher) denken. Der Wrangler fährt halt einfach durch. Gibt es allerdings keine Alternativroute (mehr rechts oder mehr links), dann muss man halt ab und zu passen.)
      (Der Trailhawk (2,5 cm mehr Bodenfeiheit) hat dann noch den Vorteil, dass er wahrscheinlich gar nicht aufgesessen wäre und dass man sich über die Front nicht permanent Gedanken machen braucht. Also wahrscheinlich noch mal 5% mehr)
      - AD2 ist einfach gigantisch. Mein Eindruck ist, dass den Cherokee damit absolut nix stoppen kann. Am Berg anhalten und dann einfach wieder losfahren. Egal wie steil der Berg gerade ist. Pure Kraft!!!
      - Die Bergabfahrhilfe ist auch genial. Ich muss mir allerdings noch das Handbuch durchlesen, wie ich die Geschwindigkeit verstellen kann. Voreingestellt ist 1 km/h was aber heute absolut perfekt für mich war.
      Ich dachte, dass hier im Video bei 2:40 ist fake. youtube.com/watch?v=DwAAzu7Sayg NEIN!!!!! Das geht tatsächlich. Absolut langsam und kontrolliert irgendwo runter fahren.
      - Das Ein- und Ausschalten von AD2 sowie Bergabfahrhilfe ist absolut einfach, wenn man es paar mal gemacht hat.
      - Das Auto kann verdammt viel. Es liegt nun eher an mir zu lernen damit umzugehen.
      - Nächstes Mal Video nicht vergessen und jemanden mitnehmen, der auch gerne filmt. (für mehr als für ein Foto an der Waschanlage in Langenaltheim hat es nicht gereicht :( )
      - aufrüsten (Skid plates, Rock-Rails, Federn, .... mal schauen was es so am Markt gibt und wann für was der richtige Zeitpunkt ist. Dieses Jahr gab es schon die Standheizung und die AHK)


      Wenn die Mundwinkel mal wieder wegen Stress hängen :(, dann hilft 1 Tag Langenaltheim mit einem Cherokee und die nächste Woche kann kommen. :D
      This is the black Jeep of the family
      seit 29.12.2017: Jeep Grand Cherokee Overland 3.0 Diesel MJ2017 - Diamond Black
      Hundetrenngitter Travall, Winter-/AT-Räder 18" Dezent-Felgen mit BFGoodrich AT; Rock Rails, Skid Plates
      seit 03.01.2017: Jeep Cherokee Overland 2.2 Diesel mit AD2 MJ2017 - Diamond Black
      Hundetrenngitter Travall, Webasto Thermo Top Evo 5;AHK von Westfalia; Rock Rails, Skid Plates

      Mein Cherokee: Jeep Grand Cherokee Overland 3.0 Dieselwiesel Diamond Black MY17

    • Nachtrag (Anlass: heute hat doch nach langer Zeit jemand den Bericht geliked - ;( ich hasse denglisch):
      Nach nun einigen Geländeausritten folgende Anmerkungen noch zu o.a. Beitrag.

      1) Mit dem Cherokee lassen sich bestimmt >90% fahren, was andere mit Wrangler auch fahren.
      Nach der Archaeopterix und was ich in Saverne so gesehen hatte würde ich die %-Zahl mal so auf 60 - 80 korrigieren. Auf alle Fälle nach unten korrigieren. Ich schätze dass der KL gegenüber einem Serien-Wrangler schon sehr gut mithalten kann, also eher die 80%. Bei einem verfeinerten Wrangler (da gibt es nun mal viel mehr Zubehör/Umbausätze als beim KL) ist der KL natürlich absolut unterlegen. Da tippe ich eher auf die 60%. Natürlich müsste man hier dann auch einen KL-Umbau zum Vergleich heranziehen. Das wird in Deutschland aber wohl eher schwierig werden. In USA gibt es wohl einige nette KL-Teile.
      Auf alle Fälle glaube ich mit meinem KL-Overland (Schneeschieber statt Böschungswinkel :) ) mit AD2 (Untersetzung) und Sommerreifen einige überrascht zu haben, was das Ding so kann.
      Ist halt ein Jeep :D


      2) Das Auto kann verdammt viel. Es liegt nun eher an mir zu lernen damit umzugehen.
      Yep.... ich kann daher jedem nur empfehlen, einen Einsteigerkurs zu machen. Neben Spaß bringt es Wissen. Beim Jeep Club Deutschland wäre perfekt, da hier das Know How speziell für Jeep vorhanden ist. Aber jeder andere Einsteigerkurs ist besser als Keiner. Den beim JCD kann man trotzdem zusätzlich machen - den Spaß hat man nochmal und es hat noch nie geschadet etwas zu wiederholen (dachte ich mir in der 5. Klasse übrigens auch schon). Ansonsten kann es sein, dass Lehrgeld fällig wird. Wusstet ihr z.B. dass die LUFTbereifung nicht ausreicht, das Auto über Wasser zu halten und dass bei Elektrik unter Wasser ein Trocknen oft ausreicht, während bei Elektronik unter Wasser euer Bankkonto leidet? Der KL hat übrigens viel Elektronik. Also besser in einen Einsteigerkurs mit netter Gruppe investieren als in Steuergeräte.

      3) Falls mal jemand, der nicht oft dieses Forum liest, den o.a. Bericht gut findet und denkt - juchhu ab ins Gelände....
      Meide Wasser - schwimmen kann das Auto nicht. Weder Golf noch Jeep oder Landrover können das. Selbst wenn die Wattiefe nicht überschritten wird. Der Dreck hängt überall drinnen - wirklich überall.
      Mit dem Dampfstrahler nach dem Geländeausritt erreicht man beim KL nicht alle Winkel in denen sich die Pampe ansammelt. Auch wenn er auf den ersten Blick sauber scheint.
      Teilweise egal - teilweise entlockt es dem Mechaniker zumindest ein leises Fluchen, wenn er erst mal alles sauber machen muss um mit seiner eigentlichen Arbeit beginnen zu können.
      Zudem macht es in der Sonne auch einfach mehr Spaß.
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