Umbauten US Modell und EU Modell

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  • Umbauten US Modell und EU Modell

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    Hallo zusammen,

    bin ich froh das es hier schon ein großes Forum über den Jeep Cherokee gibt. Ich lebe in den USA und habe einen 2014 Jeep Cherokee Limited mit der 2.4 Liter Benziner Maschine, die hier in den USA üblich ist. Nun meine Frage: Da ich meinen Jeep selbst für Europa umbauen möchte, wenn ich in 2 Jahren zurück gehe, würde mich interessieren wie das in Europa mit dem Licht umgesetzt ist. Laut Bilder haben die deutschen Jeeps die gleichen Leuchten verbaut. Im Detail:

    Vorne die Blinker sind auch in den USA gelb, jedoch habe ich die Ecken als gelbes Standlicht, wie sieht das in Deutschland aus?

    Hintere Blinker sind natürlich rot und zusammen mit den Bremsleuchten. Ist in Deutschland nur die weiße Fläche in der Mitte der Blinker? Sind beide weiße Flächen Blinker oder nur der äußere Teil?

    Wo befindet sich die Nebelschlussleuchte beim deutschen Jeep. Ist das eine oder sind das zwei und wo ist der Ein- Ausschalter für dieses nutzlose Gimick?

    Was für ein Navi/Radio ist in Deutschland verbaut. Satelitenradio dürfte es in Deutschland nicht geben, was gibt es in Deutschland stattdessen? Ist die komplette Menüführung auf deutsch oder haben Sie das auf englisch gelassen?

    Hat in Deutschland der normale Frontlichtscheinwerfer auch die Bezeichnung DOT VOR SAE HR 14 KL ins Glass eingraviert?

    Was für eine Anhängerkupplung gibt es in Deutschland? Ist das die normale amerikanische zum stecken oder wurde da was europäisches Verbaut?

    Vielen Dank für die Antworten, wenn Ihr was aus den USA wissen wollt oder ne Seite wo ihr Teile bestellen könnt, kann ich euch gerne helfen.#

    Gruß
    Tobi

    Mein Cherokee: Jeep Cherokee Limited 2.4

  • HI Diatryma,
    das sind ja viele Fragen, die Dir sicher auch nur viele hier beantworten können. Zunächst aber erst mal herzlich willkommen hier im NJF.

    So will ich mal den Anfang machen:
    Zunächst einmal ist eine Nebelschlussleuchte in Deutschland mit Sicherheit kein überflüssiges Gimmik. Denk mal an die Gicht auf der Autobahn. Oder auch an echten Nebel, hier im Herbst. Oder fahren im Schnee. Da sieht man oft nur noch diese "Rückleuchten", da sie anderen wesentlich schwächer sind. Die Regeln, diese einzuschalten sind aber in Deitschland ziemlich streng, da sie sehr blenden können. Aber genau deshalb können die beim Rückwärtsfahren im Dunkeln auch noch zusätzlich hilfreich sein.
    Der Cherokee hat nämlich zwei Nebelschlussleuchten und die befinden sich unten in den Heckschürzen. Der Schalter hierfür ist in dem Drehschalter für das Licht integriert, ebenso wie die vorderen Nebellampen.

    Bei den Blinkern hinten blinkt es nur in dem weißen inneren Bereich. Die sieht man bei Sonne auch nicht so gut. Da gefällt mir die amerikanisch Lösung besser.
    Dafür gibt es aber auch noch LED-Blinker in den Außenspiegeln.

    Wir haben hier auch das Uconnect drin. Digitalradio gibt es hier auch, das wird mit Deinem Radio aber nicht funktionieren. Nennt sich DAB+
    Das Uconnect ist fast ebenso aufgebaut wie in den USA, nur die Apps fehlen noch (bei den älteren Modellen). Es sind viele Sprachen hinterlegt, die man selbst einstellen kann. Deutsch gibt's natürlich auch - aber natürlich auch englisch.

    Das gelbe Standlicht gibt es in Deutschland grundsätzlich nicht. Und rote Blinker auch nicht. Standlicht ist vorne weiß in den Scheinwerfern und hinten rot. Die Blinker sind grundsätzlich gelb, auch wenn sie sich vorne im weißen Tagfahrlicht verbergen. Blinken dennoch gelb.
    Auch die Bremsleuchten sind rot - aber heller als die normalen Rücklichter. Und hier gibt es auch keine gelben Reflektoren auf der Seite. Gar keine.

    Zu der Anhängerkupplung kann ich Dir nichts sagen, da ich keine habe. Da werden mit Sicherheit andere darauf antworten.

    Schöne Grüße aus der Wetterau in Hessen und viel Spaß in good ole Germany.

    Chief
    2015er Cherokee Limited, granite-crystal, 2.0 l D mit 170 PS und 9-Gang-Automatik, AD I, Winter-, Navi- & Soundpaket, alle Assistenzsysteme.
    Nebenbei fahren wir: Audi TT Roadster Quattro 8N, Handschalter mit 225 PS sowie eine Honda Shadow 1100 ACE SC32 (made in USA) Bj.1995.


    Lebensmotto: Geht nicht, gibt's nicht !

    Mein Cherokee: 2015er Cherokee Limited, granite-crystal, 170 PS Diesel, 9-Gang-Automatik, AD I, Navi-& Soundpaket, Fahrassistenz- und Winterpaket., Nappaleder in schwarz

  • Hallo Tobi,

    herzlich willkommen im New-Jeep-Forum. Wenn es um den KL geht, behaupte ich jetzt ganz frech, sind wir das führende Forum in Europa.

    Für den Anfang hier mal die wichtigsten Antworten zu deinen Fragen in komprimierter Form. An der einen oder anderen Stelle wird man noch ins Detail gehen müssen. Es fahren bei uns hier in der Gegend schon konvertierte US-Cherokees mit deutscher Zulassung rum, das Vorhaben ist also umsetzbar. Hilfreich ist es auch, mal den TÜV-Süd zu kontaktieren. Da gibt es eine Anlaufstelle, die sich mit der Zulassung von US-Cars befasst. Dort bekommt man auch die für die Zulassung in der EU erforderlichen Datenblätter der US-Motoren.

    Diatryma75 schrieb:

    Vorne die Blinker sind auch in den USA gelb, jedoch habe ich die Ecken als gelbes Standlicht, wie sieht das in Deutschland aus?

    Alles ist weiß, für den Blinker ist eine gelbe Birne drin. Zusätzliches Standlicht gibt es bei uns nicht. Das Glas der Leuchteneinheit ist bei uns glatt, der Buckel wie bei der US-Version ist nicht vorhanden.

    Diatryma75 schrieb:

    Ist in Deutschland nur die weiße Fläche in der Mitte der Blinker?

    Korrekt. Es blinkt nur die kleine weiße Fläche.

    Diatryma75 schrieb:

    Wo befindet sich die Nebelschlussleuchte beim deutschen Jeep. Ist das eine oder sind das zwei und wo ist der Ein- Ausschalter

    Unten in der Stoßstange, wo auch die Katzenaugen sind. Wir haben einen anderen Drehschalter für das Licht mit integrierten Tasten für Nebel vorne und hinten.

    Diatryma75 schrieb:

    Was für ein Navi/Radio ist in Deutschland verbaut. Satelitenradio dürfte es in Deutschland nicht geben, was gibt es in Deutschland stattdessen? Ist die komplette Menüführung auf deutsch oder haben Sie das auf englisch gelassen?

    Bevorzugt das RG3 und RG4 in 8,4". Von den 5 Zöllern gibt es auch eine EU-Version. Die US-Version ist nicht wirklich zu gebrauchen hier, ein Austausch aber unbezahlbar. Rechne mal mit 4000 Euro für ein 8,4" uConnect. Es gibt aber in Schweden die Firma Customtronix, die die Firmware umprogrammiert und auch Navi-Karten für Europa anbietet. Damit wird das US-Gerät einigermaßen nutzbar hier. Die solltest du kontaktieren.

    Diatryma75 schrieb:

    Hat in Deutschland der normale Frontlichtscheinwerfer auch die Bezeichnung DOT VOR SAE HR 14 KL ins Glass eingraviert?

    Nein, bei uns gibt es nur E-Prüfzeichen.

    Diatryma75 schrieb:

    Was für eine Anhängerkupplung gibt es in Deutschland? Ist das die normale amerikanische zum stecken oder wurde da was europäisches Verbaut?

    Bei uns wird keine AHK ab Werk geliefert, sondern nur Nachrüst-Lösungen, z. B. von Westfalia. Mittlerweile ist aber auch das amerikanische Vierkantrohr-Stecksystem zugelassen. Wenn du die ab Werk dran hast, brauchst du noch einen Hitch mit geschweißter Kugel in passender Höhe, der sollte aber zu bekommen sein.

    Mein Compass: Limited 4WD MY18, 170 PS CRD, uConnect 8,4 & Beats Audio, Leder schwarz, Park-Paket, Pearl White

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Toy4ever ()

  • Kleiner Hinweis zu den Scheinwerfern und damit dem ständigen Ärgernis bei der Zulassung von US-Fahrzeugen. TTIP ist ja nun erst einmal passé und deshalb wird es wohl auch in Bezug auf die KFZ-Technik keine Einigung geben. In den USA strahlen die Scheinwerfer nach dem "Sealed Beam" Verfahren ab und in Deutschland / Europa ist das sogenannte "asymmetrische Abblendlicht" gefordert. Die ausgeleuchteten Sektoren sind unterschiedlich. Das alles war noch recht einfach, als man eckige oder runde, aber vor der Größe her vergleichbare Scheinwerfer einbaute. Heutzutage sind die Scheinwerfer ja immer "kleine Design Kunststücke" und damit recht teuer.

    Ob sich dieses Problem in Zukunft auch bei den sogenannten "intelligenten" LED Scheinwerfern ergibt, welche die Straße "nach Lage und Verkehr" ausleuchten, bleibt wohl abzuwarten.

    Gruß Pete
    gesendet von Pete
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    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

    Mein Renegade: höher gelegter Jeep Renegade Trailhawk, 2,0 D, 170 PS, Omaha Orange

  • Hut ab, Pete, was Du alles weißt. Habe mir unlängst gerade mal so meine Gedanken gemacht, als es um den Rückruf ging, wegen dem mittleren Gurtschloss hinten. Nix kaputt, nix falsch eingebaut, nur nicht der europäischen Norm entsprechend. Aber der US-amerikanischen. Sollte die soviel anders, gar gefährlicher sein? Glaube ich nicht.
    Ganz unabhängig von TTIP (ein sehr weites Feld was man hier nicht beackern sollte) frage ich mich, weshalb es nicht gelingt, z.B. den gesamten Linkslenkermarkt zu standardisieren? Die Autofirmen würden Unmengen an Geld sparen. Und wir vielleicht auch? ;)
    Natürlich gibt es bei uns höhere Anforderungen wegen der Geschwindigkeiten, in den USA wahrscheinlich wegen der Offroad capability und insgesamt wegen unterschiedlicher Abgasvorschriften. Aber das Auto an sich, Lampen, Blinker und das ganze kleine Gedöns, was den Export erheblich erleichtern und vereinfachen würde, könnte doch auf dem Verhandlungswege von den Homologationsbehörden vereinheitlicht werden. Sichere Autos wollen doch wohl alle.
    Oder will man das etwas bewusst nicht, da man hier mit preislich deutlich unterschiedlichen Karten spielt, was am Ende des Tages mehr bringt, als die unterschiedliche Ausstattung kostet?
    Also mir wäre es egal, ob mein Scheinwerfer asymmetrisch oder sealed beam ist. Ganz ehrlich. Hauptsache hell. Ich könnte auch mit roten Blinkern und gelben Begrenzungsleuchten leben.
    Das Rhein-Main-Gebiet war ja bis vor ein paar Jahren amerikanische Besatzungszone. Im Umkreis (Friedberg, Gießen, Hanau, Büdingen, Butzbach usw.) gab es jede Menge Kasernen und manchmal mehr Original Amiautos, Busse (die gelben, mit der Schnauze), Vans und Trucks (ohne die militärischen) auf der Straße, als deutsche/europäische Autos. Das hat doch auch funktioniert. Die sind höchstens öfter liegen geblieben, weil die keinen gescheiten TÜV hatten (und meistens keine Kohle in der Tasche), an den Blinkern z.B. lag das nicht. Und die Scheinwerfer sind mir auch nicht blendend in Erinnerung. What shall's !
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  • Das mit den Sealed Beams ist in USA schon lange Geschichte. Die haben auch auf Halogen-Birnen und zum Teil auf Xenon umgestellt. Das Licht ist aber genauso miserabel wie früher. Wenn der Mond nicht von der Sonne angestrahlt würde, hätten sie ihn nie gefunden.

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  • Erstmal danke für die ganzen Antworten. Nun hätte ich nur noch drei Fragen :)
    1. Wo kann man den deutsche Scheinwerfer für den Jeep Cherokee bestellen, ich hab da auf noch keiner Autoteileplattform etwas für den Jeep gefunden. Genauso mit dem Schalter für die Nebelschlussleuchte, den habe ich auch nirgends gefunden.
    2. Gibt es jemand hier im Forum der sein Fahrzeug ebenfalls aus den USA hat und einen guten Umrüster empfehlen kann. Auto-Kalkofen und US-Cars kenne ich schon, gibt es noch andere.
    3. Wieviel Steuer bezahlt ihr für den 2014 Jeep Cherokee mit dem 2.4 Liter Multiair Benziner?
    Danke schonmal im voraus.
    Gruß
    Tobi

    Mein Cherokee: Jeep Cherokee Limited 2.4

  • Diatryma75 schrieb:

    Wo kann man den deutsche Scheinwerfer für den Jeep Cherokee bestellen, ich hab da auf noch keiner Autoteileplattform etwas für den Jeep gefunden. Genauso mit dem Schalter für die Nebelschlussleuchte, den habe ich auch nirgends gefunden.

    Da wird dir der Gang zum Jeep Händler nicht erspart bleiben. Der Cherokee ist ein absoluter Exote hier. Da gibt es so gut wie keine Aftermarket-Teile.

    Diatryma75 schrieb:

    Gibt es jemand hier im Forum der sein Fahrzeug ebenfalls aus den USA hat und einen guten Umrüster empfehlen kann.

    Da hat sich noch keiner vorgestellt, der das gemacht hat. Mein Jeep Händler macht sowas auch, da hier in der Region viele dagebliebene Amerikaner wohnen. Aber eigentlich möchte ich den niemanden empfehlen.

    Diatryma75 schrieb:

    Wieviel Steuer bezahlt ihr für den 2014 Jeep Cherokee mit dem 2.4 Liter Multiair Benziner?

    Der Motor ist bei uns nicht im Programm, deshalb liegen da keine Daten zur Steuerberechnung vor. Entscheidend wäre der CO2-Wert.

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  • Ich möchte Dir einmal anders antworten-

    Ein Jeep Cherokee an sich ist hierzulande vergleichsweise selten. Als Benziner wird er letztlich zum Exot. Eine konvertierte US-Version würde dem noch eins draufsetzen.

    Du sprichst davon, dass es in 2 Jahren ( also 2018 ) soweit wäre. Dann wäre der Cherokee also 4 Jahre alt.

    Wenn Du vorhast, den Wagen bis zum Auseinanderfallen selbst zu fahren, mag Dein Vorhaben unter wirtschaftlichen Aspekten noch Sinn machen. Hättest Du jedoch vor, den Wagen - z.B. - in 2019 hierzulande zu verkaufen, bekommst Du hier den Wert eines Butterbrotes dafür.

    Ich rate Dir, den Wagen vorher in den USA wieder zu verkaufen. Da ist der Wagen gängig und die Aussicht aufeinen vernünftigen Gegenwert deutlich größer, als hierzulande.
    ...........................................................................................

    Viele Grüße
    smokeybear


    aka: Frank

    Mein Cherokee: war mal ein 2014er Jeep Cherokee Trailhawk Pentastar 3,2l V6, 9-Stufen Automat.- Brilliant Black - Leder - Navi - BiXenon usw. - nach 2x Kia Sportage 1.6 T-GDI (2016/-17) nunmehr ein 2018er Seat Ateca 2.0 TSI

  • Da hat Smokeybear nicht ganz Unrecht, zumal Du hier für Tageszulassungen oder übers Internet bis zu ca. 25 und mehr Prozent Rabatt ergattern kannst.
    Was gegen den Verkauf in Amerika spricht ist der dort deutlich niedrigere Neuwagenpreis, der sich bei den Gebrauchten natürlich ebenso widerspiegelt.
    Das Ganze ist ein Rechenexempel, das ich - wie Smokeybear schreibt - auf alle Fälle ins Kalkül ziehen würde. Neben den Umbaukosten kommt ja auch noch die Schiffspassage dazu. Das läppert sich.
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  • Da braucht man nichts rechnen ... das ist blanker Unfug den umzubauen ...

    Allein der Transport von USA nach Deutschland, dann die Zollgebühren für das Fahrzeug und bis der umgebaut ist hat das Teil fast soviel gekostet wie drüben vertickern und hier neu kaufen nur dass der Zeitwert hier dann kaum 50% der Geamtkosten ausmachen wird ... mal abgesehen davon, dass du bei Neukauf hier noch Garantie etc. für 4 Jahre hast ...

    Wenn das Schätzchen ein Cadillac Eldorado Cabrio von 59 wäre ok ... sowas reissen die dir hier ohne Rost und restauriert aus der Hand ... aber den Cherokee verkaufen die hier eh schon wie sauer Bier und jemals wieder vernünftig Geld dafür bekommen wird sehr schwierig ...
  • Mit den Verkaufspreisen in den USA muss man aber auch vorsichtig sein. Richtig guten Gegenwert bekommt man bei Inzahlunggabe wenn man eine "Klasse" aufsteigt und der Händler ein Verkaufsgeschäft wittert. Auf dem Privatmarkt hatte ich eher als Käufer den Eindruck, dass ich Schnäppchen machen kann. Verkaufen zu einem wirklich guten Preis war auch dort nicht einfach.

    Gruß Pete
    gesendet von Pete
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    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

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  • Ich bin derzeit noch in den USA (Kalifornien/Arizona).

    Richtig ist, dass auch hier der Cherokee kein absolutes Massenauto ist. Aber hier gibt es ihn noch deutlich häufiger auf den Strassen zu sehen, wie bei uns.

    Die Chancen, einen Cherokee zu einem akzeptablen Preis wieder an den Mann zu bringen, sind in den USA deutlich größer. Das mann dabei den ganz großen Reibach macht, ist aber fraglich.

    Keinen Reibach macht man definitiv bemi Versuch, einen auf Euro-Standards umgebauten US-Cherokee-Benziner in Deutschland wieder zu verkaufen.Selbst beim Jeep-Händler wären bei einer Inzahlungnahme keine besonderen Ankaufpreise zu erzielen. Der Begriff Umbau wird viele Interessenten abschrecken.

    Wenn man nicht schon viele Jahre im Vorhinein sicher ist, den Cherokee zu fahren, bis er in die ewigen Jagdgründe eingeht, sollte es lieber lassen, den Wagen mitzubringen, sich die Kosten für Transport und Umbau sparen und den Wagen in den USA verkaufen.

    Nebenbe (und natürlich nicht repräsentativ!:
    Hier - Kalifornien/Arizona - kommen auf einen gesichteten (aktuellen) Cherokee kommen in etwa 2 - 3 Kia Sportage. Wenn ich den Kia Sorento noch mit einbeziehe, wäre es der Faktor 3 - 4. Der Cherokee - man muß es einfach sagen -ist in der (für mich attraktiven!) Form kein Markterfolg. Weder in seiner US-Heimat, erst recht nicht in Europa.
    ...........................................................................................

    Viele Grüße
    smokeybear


    aka: Frank

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  • smokeybear schrieb:

    Der Cherokee - man muß es einfach sagen -ist in der (für mich attraktiven!) Form kein Markterfolg. Weder in seiner US-Heimat, ....

    Das würde ich so nicht stehen lassen. In USA gehen jeden Monat 20.000 Stück über die Theke, damit gehört er zu den Hot-Sellern.

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  • Jou, 20.000 statt 200 hier bei uns, das sind dann doch schon ein paar mehr. Selbst gemessen an der größeren Einwohnerzahl. Andere Informationen (z.B. von Cousinchen aus California) waren mir auch nicht bekannt. Ist dort an jeder Ecke zu sehen und verkauft sich wie geschnitten Brot. In welcher Armutsgegend treibt sich denn unser Rauchender Bär dort rum?
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  • Letzteres hatte ich mich auch schon gefragt. Vor nicht allzu langer Zeit bin ich zwischen Washington und Norfolk "gependelt". Da hat man die Indianer im Blechkleid auch ständig gesehen. Kias oder Hyundays...keine Ahnung, aber die fallen ja auch nicht so auf. Nachts ist alleine schon die Scheinwerferanordnung der Indianer auffällig. Vor neun Monaten waren allerdings die Renegades dort drüben noch recht dünn gesät, auch wenn man ein paar zu Gesicht bekam.

    Manchmal sieht man auch einfach das, was man sehen will. Das gilt sicher auch für mich, selbst wenn ich versuche unvoreingenommen an die Sachen heranzugehen.

    Gruß Pete
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  • Chief schrieb:

    Ist dort an jeder Ecke zu sehen und verkauft sich wie geschnitten Brot. In welcher Armutsgegend treibt sich denn unser Rauchender Bär dort rum?


    Dir sind sicherlich auch schon mal bessere Bemerkungen geglückt, Chief.

    Diese - mit der Armutsgegend - ist einfach "suboptimal", wenn ich mich gelinde ausdrücke!

    Neben dem Umstand, dass ich die USA bereits seit 20 Jahren regelmäßg bereise und auch auf dem Umstand hingewiesen habe, dass meine Beobachtungen nicht als repräsentativ zu bewerten sind, darf ich Dir vielleicht einige Stationen der aktuell noch andauernenden Reise nennen. Du magst dann vielleicht ein qualifiziertes Urteil abgeben, ob diese Gegegenden zu den Armutsgegegenden (d.h. wenig Jeeps, viele Kia) der USA zählen:

    San Francisco
    Santa Rosa
    Santa Barbara
    Palm Springs
    Tucson
    Scottsdale

    Meinem Kenntnisstand entspricht keine dieser Gegegenden per se einer Armutsgegend. Deine Informationsquelle in dieser Thematik verdient ein qualifiziertes Update.

    In und um Moab/Utah beispielsweise gibt es hingegen ("natürlich") eine außerordentliches Jeep-Aufkommen. Dort sind wir diesmal aber nicht.
    ...........................................................................................

    Viele Grüße
    smokeybear


    aka: Frank

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  • smokeybear schrieb:

    Dir sind sicherlich auch schon mal bessere Bemerkungen geglückt, Chief.

    Mea culpa! Da hast Du Recht, sorry.
    Selbst die Tatsache, dass ich den Smiley vergessen habe, der die spaßige Ironie meiner Aussage zum Ausdruck bringen sollte, macht sie nicht besser, da selbst mit Smiley eine solche Aussage gründlich missverstanden werden könnte, wie mir jetzt bewusst ist.
    Z.B. die Gleichung "Armutsgegend = weniger Jeeps und dafür mehr Kias" kam mir dabei gar nicht in den Sinn. Ich bezog das lediglich im humoristischen Sinne auf "weniger Jeeps" im Kontext mit unserer Dauerdiskussion, ist Jeep nun "Premium" oder nicht? Eine bewusste Diskriminierung anderer Fahrzeuge und deren Besitzer hat dabei nicht die geringste Rolle gespielt. Ich gebe zu, dass dies an meiner Bemerkung aber leider nicht erkennbar war. Sorry!
    (Als Cherokee- oder Renegadefahrer werden wir von elitären Jeep-Kreisen ja selbst "gedisst". Von daher sind mir solche Verhaltensmuster schon von Natur aus fremd, um die Lauterkeit meiner Entschuldigung hier zu unterstreichen.)

    Grüße über den Teich
    Chief

    PS. Und das Update meiner Kenntnisse über die amerikanischen Sozialstrukturen (vornehmlich in Kalifornien) werde ich gleich am Montag veranlassen. Da kommt nämlich meine Cousine mit ihrem Mann zu Besuch. Sie wohnen in 1000 Oaks, in den Bergen oberhalb von Malibu. ;)
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  • Ich bin derzeit noch in den USA (Kalifornien/Arizona).

    Richtig ist, dass auch hier der Cherokee kein absolutes Massenauto ist. Aber hier gibt es ihn noch deutlich häufiger auf den Strassen zu sehen, wie bei uns.

    Die Chancen, einen Cherokee zu einem akzeptablen Preis wieder an den Mann zu bringen, sind in den USA deutlich größer. Das mann dabei den ganz großen Reibach macht, ist aber fraglich.

    Keinen Reibach macht man definitiv bemi Versuch, einen auf Euro-Standards umgebauten US-Cherokee-Benziner in Deutschland wieder zu verkaufen.Selbst beim Jeep-Händler wären bei einer Inzahlungnahme keine besonderen Ankaufpreise zu erzielen. Der Begriff Umbau wird viele Interessenten abschrecken.

    Wenn man nicht schon viele Jahre im Vorhinein sicher ist, den Cherokee zu fahren, bis er in die ewigen Jagdgründe eingeht, sollte es lieber lassen, den Wagen mitzubringen, sich die Kosten für Transport und Umbau sparen und den Wagen in den USA verkaufen.

    Nebenbe (und natürlich nicht repräsentativ!:
    Hier - Kalifornien/Arizona - kommen auf einen gesichteten (aktuellen) Cherokee kommen in etwa 2 - 3 Kia Sportage. Wenn ich den Kia Sorento noch mit einbeziehe, wäre es der Faktor 3 - 4. Der Cherokee - man muß es einfach sagen -ist in der (für mich attraktiven!) Form kein Markterfolg. Weder in seiner US-Heimat, erst recht nicht in Europa.


    Ich wollte mich eigentlich aus der Diskussion heraushalten, aber die im letzten Absatz geäußerte Bewertung ist eben repräsentativ schlicht falsch. Zum Volumen der Absätze des Jeep Cherokee in den USA wurde oben bereits etwas geschrieben, gute 20.000 pro Monat machen ihn zum bestverkauften Jeep in der Modellpalette. (Zahlen aus dem Juni 2016) Year-to-date 2016 etwa 102.000 KFz. Der im Mai und Juni beobachtete Einbruch dürfte einer dem angekündigten Modellwechsel geschuldeten Abwartehaltung geschuldet sein. Verkäufe des Kia Sportage im August 16: ca. 6.900, YdT: 57.000, Kia Sorento: 8.500, YtD: 77.500.
    Die durch Smokey geäusserten, nicht repräsentativen Beobachtungen lassen sich in diesem, oben geäußerten, Verhältnis zumindest statistisch nicht belegen und die Aussage 'kein Bestseller' ist sogar eine krasse Fehlfeststellung bezogen auf die Volumenanteile der Marke Jeep.
    Die subjektiv gemachten Feststellungen sind eben subjektiv. Und hier sehe ich das Problem.
    Smokey hat vom ersten Tag an scheinbar eher rationale Gründe für den Kauf eines Trailhawk walten lassen. Wer sich bereits vor der Anschaffung eines amerikanischen 3.2 V6 intensivst über die Spritsparmöglichkeiten und Eiffiziensoptimierung sorgt, hätte ggf. eine andere Kaufentscheidung treffen sollen. Wer sich nicht wundert, warum in 2016 noch Tageszulassungen aus 14 bei den Händlern mit saftigen Abschlägen verkauft werden, sollte sich eben nicht über den Wiederverkaufswert des eigenen Fahrzeugs wundern. Wenn dann das Fahrzeug aus dem schlechten Gefühl heraus verkauft wird, dass ggf. die Automatik kaputt gehen könnte (!), fehlt offensichtlich etwas, was man bei der Marke Jeep braucht: eine emotionale Bindung.
    Die Anschaffung unseres Trailhawk war, mit Verlaub, die wirtschaftlich dümmste Entscheidung der letzten 15 Jahre, und ich fühle mich soooooo gut dabei! Ich weiß bereits jetzt, das ein eventueller Wiederverkauf bitter wird, ich kenne den Durst und achte auf Getriebegeräusche. Auch im Gelände ;) Und ich fühle mich gut dabei!
    Ich bitte nur höflich um eins: Lieber Smokey, bitte verzichte auf die Kia-Erfolgsgeschichten. Der ist bestimmt besser, günstiger, billiger etc. Und kein Jeep. Ein wenig rationales Argument. Nicht repräsentativ. Feuer frei.


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